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Bienengesundheit - Save the Bees
überarbeitet am 14.03.2026
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​Wie beeinflussen Beutestandorte in unterschiedlichem Umfeld unmittelbar und langfristig die Bienengesundheit?
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​Das insbesondere im Vergleich durch an den von der "Agrarindustrie belasteten Standorten" vers. "naturnaher, wenig belasteter Standorte", in schwach oder nicht besiedelten Gebieten. Beobachtungszeitraum 5 Jahre.
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Die Stiftung geht an mehreren Standorten im In- und Ausland dieser Fragestellung nach. Inzwischen haben wir den Schwerpunkt der Forschungsarbeit an unseren Standort in Ungarn verlegt. Auch hier arbeiten wir weiter an diesem Thema. Wir haben einige Völker an intensiv genutzten Agrarindustrie-Standorten besetzt. Andere Standorte sind sehr naturnah strukturiert.

überarbeitet am 14.03.2026
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Wie beeinflusst die Menge der Honigentnahme langfristig die Bienengesundheit?
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Die fortlaufenden Forschungsarbeiten mit Völkern, denen zu keiner Zeit Honig entnommen wird, bestätigen die Annahme, dass diese Praxis der Bienengesundheit sehr zuträglich ist. Die Überlebensquote der Testvölker liegt deutlich über dem Durchschnitt. Um repräsentative, belastbare Ergebnisse zu bekommen muss ein Zeitraum von ca 8 Jahren angesetzt werden. Die Stiftung muss Fördermittel akquirieren um die Forschungsplattform zu vergrößern.
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Wie beeinflusst der Verzicht auf die Schwarmunter-drückung die Bienengesundheit?
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Es besteht die Annahme, dass durch den Verzicht auf die Schwarmunterdrückung die Milbenlast in den Bienenvölkern erheblich reduziert wird. in den Jahren 2022 bis 2025 wurde auf die Schwarmunterdrückung verzichtet. Unsere Forschungsergebnisse belegen eine Reduktion des Varroa-Milbenbefalls in Höhe von ca. 50%.
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Aktualisiert am 01.03.2026
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Wie beeinflussen hochfrequente (z.B. Mobilfunk) und niederfrequente (z.B. Hochspannung, Oberleitungen) Strahlung die Bienengesundheit?
Dieses Feld ist bisher aus unserer Sicht nicht ausreichend erforscht worden. Wir führen seit 2019 systematisch Messungen durch. Der Verdacht liegt nahe und wird z.T.bestätigt, dass insbesondere hochfrequente Strahlung verantwortlich für den sogenannten "Colony Collapse Disorder (kurz CCD)", durch den komplette Völker ausfliegen, die Orientierung verlieren und nicht wieder zurückkehren. Das Thema ist inzwischen auch auf die5G-Technologie ausgeweitet worden. I
Die Stiftung hat entsprechende Messgeräte angeschafft und im Jahr 2018 erste Feldversuche durchgeführt. Die Messungen werdan an vier Terminen im Jahr kontinuierlich durchgeführt.
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Das Thema wird von offizieller Seite nur sehr schwach ausgeleuchtet. Es wird immer wieder auf die Varrose als Hauptursache für das Bienensterben verwiesen. Das ist richtig, hat aber mit CCD absolut nichts zu tun. Wir sammeln weiter Messergebnisse und Informationen.

Schwerpunktthemen

​1. Bienengesundheit
1.1. Quantitative Erfassung der Entwicklung der Bienenvölker
1.1.1. Komplettausfall von Völkern in der Zeit
zwischen April und Oktober
1.1.2. Komplettausfall von Völkern in der Zeit
zwischen November und März
1.1.3. Bei vermehrtes Bienensterben quantitativer Erfassung im
gleichen Zeitraum
2. Vorroa - Milbenbefall
2.1. Quantitative Erfassung
der Milbenanzahl in
obigen Zeiträumen
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Prämissen:
keine Honigentnahme
keine Behandlung mit chemischen oder
alternativen Mitteln
keine Schwarmunterdrückung
Standorte

1. Hauptstandort Ungarn
Umfeld kleinbäuerliche Landwirtschaft
1.1. Erhebung zu dem eingesetzten Saatgut (Vorbehandlung) und
Bodenvorbereitung.
1.2. Erhebung über den Pestizideinsatz. Ermittlung der ausgebrachten
Mengen pro Hektar.
2. Standorte im Bereich überwiegend biologischer Landwirtschaft (Demeter/Bioland/alternative Landwirtschaft).
2.1. Erhebung zu dem eingesetzten Saatgut und der Bodenvorbereitung.
2.2. Erhebung zu dem Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln.
Ermittlung ausgebrachter Mengen pro Hektar.
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Standortoptionen

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Regionen mit intensiver konventioneller Landwirtschaft
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Obstanbaugebiete in konventioneller Nutzung
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Rapsanbaugebiete
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Regionen mit hohem Akazienbestand
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Regionen mit Sonnenblumenfeldern
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Nächste Schritte

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Kontaktaufnahme zu Imkern in Ungarn
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Kontaktaufnahme zu Hochschulen.
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Kontaktaufnahme zu Institutionen im Bereich der konventionellen und alternativen Bienenhaltung.
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Erarbeitung der Erhebungsprofile.
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Gewinnung von Kooperationspartnern.
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Standortbestimmung.
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Entwicklung eines Förderkonzeptes zur Motivation junger Imker
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Akquisition eines Biologen als Teamergänzung
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Akquisition eines Praktikanten.